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Legionellenfreies Wasser durch Zirkulationsstation
29.04.2014 09:00 ( 7989 x gelesen )

Mit Hilfe der Zirkulationsstationen von Wittigsthal ist es möglich, auch im Mehrfamilienhausbereich die Zirkulation bis zu den einzelnen Zapfstellen zu führen und trotzdem eine ordnungsgemäße Warmwasserzählung zu ermöglichen.



Bei größeren Wohnungen ist es auf Grund der "3-Liter-Regel" meist unumgänglich, mehrere Stränge für die Warmwasserversorgung vorzusehen. Die Folge davon - mehr verbaute Steigrohre und dementsprechend mehrere Zählerpaare mit entsprechenden Revisionsöffnungen und Platzbedarf. 

Wie die Untersuchungen gemäß TrinkwV nach Legionellen gezeigt haben, sind die wesentlichen Schwachpunkte in der Warmwasserversorgung 

  • zu niedrige eingestellte Temperaturen am Warmwasserspeicher
  • eine unzureichend funktionierende Zirkulation
  • nicht oder wenig genutzte Leitungen mit Stagnation

Gerade letzter Punkt ist in der Praxis schwer in den Griff zu bekommen. Bei Leerständen ist Stagnation in den Leitungen vorprogrammiert und nicht jede Hausverwaltung bzw. Eigentümer sperrt die jeweiligen Wohnungen ab. Aber auch in größeren Wohnungen mit Gästebad und -WC werden diese Stränge in der Regel eher selten genutzt.

Für diese Anwendungsfälle stellt die Zirkulationsstation von Wittigsthal eine kostengünstige Lösung dar.

Die Zirkulationsstation wird über die Warmwasserleitung und die primäre Zirkualtionsleitung an das Warmwassernetz angeschlossen. Über einen Wärmetauscher wird dem sekundären Warmwasserkreis in der Nutzeinheit die notwendige Wärme zugeführt und eine Zirkualtionspumpe sorgt für die erforderliche Durchströmung des Leitungsnetzes in dem Mietbereich. Positiver Effekt - dreht der Nutzer den Wasserhahn auf, steht sofort warmes Wasser an, da dass Warmwasser an den Wandscheiben durchgeschliffen werden kann. Wird Warmwasser gezapft, läuft über einen Bypass aus der Primär-Zirkualtionlseitung warmes Wasser über den Warmwasserzähler in den Sekundärkreis. Somit ist auch eine korrekte Warmwasserzählung gewährleistet.

Optional kann die Zirkuationsstation auch mit einer Kaltwasser-Mess-Stelle versehen werden - so ist es z. B.möglich, die Zähler außerhalb der Wohnung zu positionieren. Damit entfällt die leidige Anwesenheitspflicht des Nutzers beim turnusmäßigen Wasserzählertausch. Das Leitungssystem auf der Sekundärseite der Zirkulationssttion kann ca. 20 m betragen und sollte damit für die meisten Nutzeinheiten ausreichend sein.

Für Wasserkreise in Mieteinheiten mit längeren Nutzungspausen kann eine bauseitige Steuerung über einen zyklischen Wasseraustausch in dem Warm- und Kaltwasserkreis (z. B. einmal pro Woche) für eine zusätzliche Sicherheit und Komfort sorgen.

Weitere Informationen dazu finden Sie im technischen Datenblatt.


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