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Direktmessung bei Wärmezählern
21.09.2011 08:30 ( 5841 x gelesen )

Für Rohrnennweiten bis einschließlich DN 25 wird der Einsatz der Direktmessung bei Wärmezählern Standard.
 

Seit 2006 gilt für den Bereich Messwesen (u. a. auch Wasser- und Wärmezähler) die europäische Regelung 2004/22EG MID. Ziel dieser Regelung war die Vereinfachung des Warenverkehrs für Messgeräte innerhalb der EU und die Harmonisierung der metrologischen Anforderungen.
 
Die Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht erfolgte in Deutschland durch die 4. Verordnung zur Änderung der Eichordnung. Neue Messgeräte (wie z. B. der UltraMaXX von allmess) können seit dem nur noch nach den Vorschriften der MID zugelassen werden.
 
Was ist neu für nach MID zugelassenen Wärmezähler?
 
Der Einbau von kurzen Temperaturfühlern von nach MID zugelassenen Zählern bis einschließlich DN25 (entspricht bis einschließlich Qn 6 m³/h) ist für Neuinstallationen nur noch direkttauchend vorzusehen (siehe Eichordnung, Anlag 22 Punkt 2.2. Inbetriebnahme). Der Einsatz von MID-Zählern in Tauchhülsen (bei Zählertausch) ist bis zum 30.10.2016 befristet.
 
Was ist mit den anderen Wärmezählern? 
 
Alte Bauartzulassungen, die vor Inkrafttreten der MID erteilt wurden, behalten ihre Gültigkeit bis zum 30.10.2016. Dies trifft auf eine Vielzahl der zur Zeit am Markt erhältlichen Zähler zu. D. h. diese Zähler dürfen weiterhin bis zu dem Stichtag 2016 mit Tauchhülsen neu eingebaut werden.
 
Was bedeutet dies für die Praxis?
 
Viele Zähler mit alter Bauartzulassung können bereits heute sowohl mit Tauchülsen als auch direktmessend betrieben werden. Bei allmess gibt es z. B. für den V-Lite verschiedene Einbausätze für den jeweiligen Anwendungsfall. Auch in der Baureihe CF-Echo II sind Zähler sowohl für Direktmessung als auch für Tauchhülsen im Lieferprogramm.
 
Da derzeit keine Anschlussregelung für den Zeitraum nach 2016 besteht, empfhielt es sich, bereits heute wo immer es möglich ist, Zähler direktmessend einzubauen, da damit die Gefahr eines erforderlichen Umbaus von Tauchhülse auf Direktmessung ab Ende 2016 gebannt ist. 
 
 
 


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