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ALLMESS : UltraLite Pro - der Profi unter den Wärmezählern
13.09.2017 16:00 ( 970 x gelesen )

Der Wärmezähler UltraLite PRO von allmess ist der Nachfolger des bisherigen UltraLite und vereinigt verschiedene Varianten unter einer Artikelnummer.


Die Anforderungen an die Wärmemessung steigen beständig mit dem Wandel in der Heizungstechnik. Dies führt dazu, dass für spezielle messtechnisch Anforderungen unterschiedliche Zählerausführugen benötigt werden. Neben dem Problem der Lagerhaltung beim Handel ist es auch für den Handwerker zunehmend schwieriger, den Überblick zu behalten und das richtige Produkt für den jeweiligen Anwendungsfall einzusetzen. 

Beispiel 1:

Bei der Auswahl von Kompaktzähler für Wohnungen oder kleinen Gewerbeinheiten musste bei Flügelradzählern in der Vergangenheit zwischen den Nenngrößen qp 0,6..1,5..2,5 unterschieden werden. Häufig fehlten verläßliche Angaben, was dazu führte, dass der Zähler mit qp 1,5 am häufigsten eingesetzt wurde. Aber auch beim Nacheichungs-Austausch wird selten darüber nachgedacht, ob vielleicht auf Grund vorgenommener Modernisierungsmaßnahmen ein kleinerer Zähler zukünftig eventuell die bessere Wahl wäre. Berücksichtigt man, dass ein Zähler mit qp 0,6  bei einer Temperaturspreizung von 15 K (z. B. bei Heizkörperheizung) bereits für bis zu 10 kW eingesetzt werden kann, fragt man sich, warum so viele größere Zähler im Einsatz sind (Zum Vergleich: Eine Nutzeinheit mit 100 m² und einem - heute eher selten Wärmebedarf - von 100 W/m² benötigt 10 kW Heizleistung. Nutzeinheiten mit 100 m² sind aber nicht die Mehrheit im Bereich von vermieteten Wohnungen.).

Mit der Einführung des UltraLite ist die Baugröße qp 0,6 weggefallen. Hintergrund dafür ist, dass die Ultraschallmesstechnik im unteren Messbereich deutlich bessere Messergebnisse liefert als Flügelradzähler. Ein Ultraschallzähler mit qp 1,5 kann kleinste Durchflüsse besser erfassen als ein Flügelradzähler mit qp 0,6 - siehe dazu nachfolgende Grafik:

 

 

Der UltraLite PRO 1,5 deckt sowohl den Messbereich des 0,6 als auch 1,5er Flügelradzählers ab und bietet nach oben hinaus deutliche Reserven. Gleichzeitg ist der Druckverlust geringer als beim 0,6 Flügelradzähler - dies hilft Pumpenleistung und somit Energie sparen. 

 

Beispiel 2:

Lange Zeit war in Deutschland der Einbau von Temperaturfühlern in Tauchhülsen üblich. Mit Einführung der MID und der damit verbundenen Änderung der Eichordnung sind heute Temperaurfühler bei Neueinbau in Rohrleitungen bis einschließlich DN 25 nur noch direktmessend einzubauen (Vorlaufkugelhahn mit Impfstelle).  Bei Bestandsanlagen darf die vorhandene Tauchhülse weiter genutzt werden, wenn der Zähler dafür die jeweilige Zulassung hat.

Der UltraLite PRO wird mit Temperaturfühlern von 5,2 mm geliefert, die für die meisten Tauchhülsen passen und zugelassen sind. Zusätzlich hat der Zähler ein Beipack mit Messingteilen, der einen Umbau der Fühler auf Direktmessung ermöglicht. Zahlreiche Wettwerber setzen hier aus Kostengründen Kunststoffadapter ein. Das kann beim nächsten Zählerwechsel zum Problem werden, wenn der Kunststoff z. B. wegen der Temperaturbellastung versprödet ist und beim Demontiern zerbricht.

Mit dem UltraLite PRO sind Sie auch hier auf der sicheren Seite - passend für die gängisten Tauchhülsen, umrüstbar auf  Direktmessung und sichere Demontage beim nächsten Zählerwechsel.    

 

Beispiel 3:

Durch die Problematik von Legionellen in der Warmwasserbereitung kommen immer mehr Frischwasserstationen zum Einsatz, die bedarfsgerecht Warmwasser erzeugen. Im Gegensatz zu traditionellen Heizungsanlagen können sich die Parameter für Volumenstrom und Temperatur hier in sehr kurzen Zeitabständen ändern. Standardzähler erfassen diese Parameter ca. aller 30s - das führt bei Anlagen mit Plattenwärmetauschern häufig zu Mindermessungen im zweistelligen %-Bereich.

DIe Lösung dafür sind Zähler mit einer größeren Batterie und verkürzten Messzyklen (bei Allmess Ausführung hohe Abtastrate). Dadurch wird sichergestellt, das der Zähler ca. aller 4 s die Parameter Temperatur und Volumenstrom erfasst und damit hinreichend genau die Energie berechnet.

Der UltraLite PRO hat diese schnelle Messung standarmäßig an Bord und hilft somit, fehlerbehaftete Messungen zu vermeiden.


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